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Media Literacy Lab (MLAB) https://medialiteracylab.de Open Learning in der Medienpädagogik Wed, 24 May 2017 11:06:13 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.9 Open Online Explorer: GravCMS als bessere Alternative? https://medialiteracylab.de/open-online-explorer-gravcms-als-bessere-alternative/ https://medialiteracylab.de/open-online-explorer-gravcms-als-bessere-alternative/#respond Tue, 14 Mar 2017 15:46:41 +0000 https://medialiteracylab.de/?p=338 Wir hatten uns im letzten Jahr mit dem Projekt Open Online Explorer erstmals damit beschäftigt, Projektergebnisse mit Github Pages zu erarbeiten und nachhaltig zu veröffentlichen. Eine ausführliche Beschreibung des Projekts findet sich im Blog-Artikel zum Open Online Explorer Projekt. Die Herausforderungen bei der Umsetzung wurden auf dem Educamp Hattingen mit Teilgeber*innen diskutiert, ein niedrigschwelliger Einstieg war […]

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Wir hatten uns im letzten Jahr mit dem Projekt Open Online Explorer erstmals damit beschäftigt, Projektergebnisse mit Github Pages zu erarbeiten und nachhaltig zu veröffentlichen. Eine ausführliche Beschreibung des Projekts findet sich im Blog-Artikel zum Open Online Explorer Projekt.

Die Herausforderungen bei der Umsetzung wurden auf dem Educamp Hattingen mit Teilgeber*innen diskutiert, ein niedrigschwelliger Einstieg war und ist eher schwierig. Dies zeigte auch der Austausch in Hattingen.

Auf matthias-andrasch.de habe ich nun Grav CMS näher beschrieben. Es handelt sich hierbei um ein Content Management System, welches eventuell eine gute Alternative zur vorherigen Projektidee darstellt und die Zielstellungen ebenfalls potenziell erfüllen kann:

GravCMS: Einfacher als Jekyll und Github Pages?

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Erklärvideos mit Snapchat produzieren – barrierefrei und ohne Filmschnitt? https://medialiteracylab.de/erklaervideos-mit-snapchat-produzieren-barrierefrei-und-ohne-filmschnitt/ https://medialiteracylab.de/erklaervideos-mit-snapchat-produzieren-barrierefrei-und-ohne-filmschnitt/#comments Wed, 30 Nov 2016 11:22:23 +0000 https://medialiteracylab.de/?p=306 Die Zeit auf Tagungen oder Konferenzen ist meist sehr knapp – wie kann man innerhalb von 90 Minuten Workshopzeit trotzdem kleine Filme produzieren und Teilnehmende mit einem Format wie Erklärvideos experimentieren lassen? Wir haben es mit der Snapchat-App versucht: Auf der Tagung digilog16 haben wir in einem kurzen Workshop die App für die Produktion von Erklärvideos […]

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Die Zeit auf Tagungen oder Konferenzen ist meist sehr knapp – wie kann man innerhalb von 90 Minuten Workshopzeit trotzdem kleine Filme produzieren und Teilnehmende mit einem Format wie Erklärvideos experimentieren lassen?

Wir haben es mit der Snapchat-App versucht: Auf der Tagung digilog16 haben wir in einem kurzen Workshop die App für die Produktion von Erklärvideos vorgestellt. Snapchat bietet mit dem Storymodus eine relativ einfach und schnelle Möglichkeit, Videos ohne den sonst nötigen Schritt Filmschnitt zu produzieren. Kurze Foto und Videosequenzen werden einfach hintereinander aufgenommen. Hier ein selbstproduziertes Erklärvideo für den Snapchat Storymodus, welches wir in ca. 10 Minuten aufgenommen haben (bei einer Szene fehlt der Ton, wir üben auch noch ;-)):

Das Ergebnis kann dann als Filmdatei auf den lokalen Smartphone- oder Tabletspeicher exportiert werden. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, die produzierten Inhalte ebenfalls auf Youtube zu veröffentlichen.

In der Runde diskutiert eine Frau während Matthias und Judith zuhören

Wie der Storymodus genau funktioniert, haben wir kurz im Workshop mit dem Beispielvideo erläutert und es dann die Teilnehmenden selbst ausprobieren lassen im Kontext eines selbstgewählten Themas.
Vorab haben wir das Thema Barrierefreiheit bzw. Barrierearmut bei Videos thematisiert und unsere Erfahrungen aus dem studentischen Projektentwurf “Jetzt kochst du” einfließen lassen, in welchem wir ein möglichst barrierearmes Kochvideo produzieren wollten.

Die hierfür genutzte Präsentation „Einfach kochen? Barrierefreie Erklärvideos mit Smartphones oder Tablets produzieren“ ist auf Google Präsentationen online verfügbar und kann sehr gerne für eigene Workshops genutzt werden (steht unter CC BY 4.0 Lizenz, einfach bei Google Präsentationen mit dem Befehl Datei -> Kopie erstellen duplizieren oder als Powerpoint / ODP herunterladen mit dem Befehl Datei -> Herunterladen):

Eine Link- und Materialliste findet sich hier: #digilog16 Linkliste zum Workshop Barrierefrei Erklärvideos

Matthias steht lachend in der Mitte und gibt ein Tablet an die Teilnehmenden, welche im Halbkreis sitzenDie Tablets werden ausgegeben – zur Freude der Teilnehmenden

Eine Gruppe diskutiert über die bevorstehende Aufgabe und eine Teilnehmerin hat ein Tablet in der Hand

Eine Arbeitsgruppe plant ihren Erklärfilm

Am Ende  der Session wurde alle Filme kurz vorgestellt von den Gruppen und auf dem Beamer abgespielt.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden, die sich sogar an die schweren Themen wie Schnürsenkel binden herangewagt haben innerhalb der kurzen Zeit! Für das Thema Abseits im Fußball wurden sogar aufwendige Zeichnungen erstellt.

Fazit: Neue Apps für die Medienpädagogik?

Bezüglich des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte ergibt sich bei Snapchat natürlich ein Spannungsfeld: Alle Videosequenzen werden direkt an den Snapchat-Server übertragen, offline arbeiten im Storymodus funktioniert nicht. Alternative Apps für den pädagogischen Einsatz, die kurze Filme mit Effekten ohne Videoschnitt und ohne direktes Hochladen ermöglichen, wären unserer Ansicht nach eine große Bereicherung. Falls jemand bereits solche Apps kennt, gerne in den Kommentaren ergänzen!

PS: Bitte mehr Schüler*innen auf Tagungen einladen!

Sehr positiv in Erinnerung blieb uns übrigens, dass bei digilog16 auch Schüler*innen aus verschiedenen Altersstufen eingeladen wurden. Diese zeigten sich in ihrem Abschlussstatement vor allen Teilnehmenden am Ende der Veranstaltung positiv beeindruckt von den Inhalten, bspw. im Youtube-Workshop, in welchem die finanziellen Hintergründe und die Werbeanzeigen bei Youtube erklärt wurden. Schön war zudem, dass Schüler ganz ruhig und entspannt über ihr Hobby Computer- und Videospiele berichteten – was eine besondere Relevanz hatte, weil kurz zuvor Kriminologe Christian Pfeiffer einen sehr kritischen Vortrag zu Computerspielen und der Schulleistung hielt.

In dem Sinne: Bitte mehr Schüler*innen zu Tagungen einladen!

Fotos aus dem Workshop: Malteser Werke, K. Schiebel

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Open Online Explorer: Projektergebnisse mit Github Pages erarbeiten und veröffentlichen https://medialiteracylab.de/open-online-explorer-projektergebnisse-mit-github-pages-erarbeiten-und-veroeffentlichen/ https://medialiteracylab.de/open-online-explorer-projektergebnisse-mit-github-pages-erarbeiten-und-veroeffentlichen/#comments Wed, 09 Nov 2016 08:29:15 +0000 https://medialiteracylab.de/?p=294 Dieses Projekt wurde auf dem Educamp Hattingen 2016 von mir (Matthias Andrasch) zum ersten Mal vorgestellt. Danke an alle Feedbackgeber*innen! Wie können Projektergebnisse gemeinsam bearbeitet und veröffentlicht werden? Der klassische Weg ist ein WordPressblog, welcher installiert wird und für welchen alle einen Benutzer*innen-Account bekommen. Welche Alternativen gibt es für dieses Vorgehen? Im Media Literacy Lab […]

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Dieses Projekt wurde auf dem Educamp Hattingen 2016 von mir (Matthias Andrasch) zum ersten Mal vorgestellt. Danke an alle Feedbackgeber*innen!

Wie können Projektergebnisse gemeinsam bearbeitet und veröffentlicht werden? Der klassische Weg ist ein WordPressblog, welcher installiert wird und für welchen alle einen Benutzer*innen-Account bekommen. Welche Alternativen gibt es für dieses Vorgehen?

Im Media Literacy Lab Team haben wir uns einige Zeit mit der Plattform github.com beschäftigt. Diese ist vorrangig eine Plattform, mit welcher Programmierer*innen gemeinsam an Quelltexten von Software arbeiten können und bei welcher jede Änderung nachverfolgbar ist, eine sogenannte Versionsverwaltung. Viele Open Source Projekte werden auf github.com verwaltet und weiterentwickelt, z.B. das Mediawiki – die Software, die die Wikipedia am Laufen hält. Github.com eignet sich aber auch für das kollaborative Arbeiten sowie das Veröffentlichen von Inhalten. Github funktioniert hierbei in vielen Weisen anders als ein klassischer WordPressblog – Benutzer*innen arbeiten in ihren eigenen Projektduplikationen (Forks) statt auf einem zentralen Blog.

Durch die Funktion Github Pages auf der Plattform können zudem Inhalte ohne kostenpflichtiges Webhosting veröffentlicht werden – hier setzt der Open Online Explorer an: Wir haben darin eine offene Möglichkeit gesehen, dass ein bestimmtes Thema von mehreren Teilnehmer*innen erarbeitet werden kann, z.B. das Thema Digital Storytelling im (medien)pädagogischen Kontext in einem offenen Online-Kurs. Inhaltlich haben wir dabei drei Ebenen im Blick:

  1. Die Meta-Ebene: Online-Artikel, die in das Thema einführen, Konzepte und Hintergründe erklären
  2. Die Tool-Ebene: Online-Artikel, die konkrete Tools (Software, Online-Dienste, Apps) vorstellen
  3. Die Praxis-Ebene: Online-Artikel, die Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit einer Zielgruppe reflektieren

Der Open Online Explorer ist eine allgemeine, technische Vorlage, die diese thematischen Bereiche bereits eingearbeitet hat. Das Projekt findet sich hier – man kann es sich wie einen offenen Projektordner vorstellen, eine Datenbank wie bei WordPress gibt es nicht. Alles ist in diesen Dateien gespeichert und bearbeitbar: 
https://github.com/MediaLiteracyLab/open-online-explorer

Aus dieser Dateistruktur wird durch Github Pages automatisch bei jeder Änderung eine statische Webseite generiert: https://medialiteracylab.github.io/open-online-explorer/

Das Arbeiten mit Github und dem speziellen Feature Github Pages bietet hierbei folgende Vorteile:

  • Für das Webhosting fallen keine Kosten an, Updates wie bei WordPress sind nicht notwendig
  • Für das Einreichen oder Ändern von Artikeln ist nur ein github.com-Benutzer*innen-Account notwendig (Benutzer*innen müssen nicht in ein eigenes CMS wie WordPress eingebunden werden, um an Inhalten zu arbeiten)
  • Das Projekt kann komplett dupliziert und selbstständig weiterbearbeitet werden, bspw. zu einem anderen Thema oder in einer erweiterten Form (Dies bietet große Potenziale im Bereich der Open Educational Resources)

Tweets und Feedback aus der Educamp-Session

Monika Heusinger hat einen tollen Blogbeitrag zur Session geschrieben und auch direkt einige Edu-Akteure mit Githubprofilen verlinkt: Github zur Vernetzung im Bildungsbereich

Kai Obermüller hat einige schöne Dokumentationstweets in die weite Welt geschickt – danke auch hierfür:

 

Zum Finanzierunsgmodell der Plattform:

Learning by doing: Mit Github experimentieren

Für das Thema Digital Storytelling im (medien)pädagogischen Kontext haben wir einen sogenannten Fork erstellt, mit welchem Ihr gerne experimentieren könnt:

https://github.com/programmieraffe/digital-storytelling-beispiel

Die Webseite ist hier abrufbar: https://programmieraffe.github.io/digital-storytelling-beispiel/

Mögliche Arbeitsaufgaben, die einen Github-Benutzeraccount voraussetzen:

Einen neuen Artikel im eigenem Fork erstellen

Ein Fork ist eine Duplikation eines Projektes, der dann mit dem eigenen Benutzer*innen-Account frei bearbeitet werden kann.

  1. Einen Fork erstellen (oben rechts), das Projekt wird jetzt auf den eigenen Benutzeraccount dupliziert
  2. Eine Datei ändern – die Artikel liegen in den Ordnern “_articles_XXX”, erst jetzt erstellt der Statische Seitengenerator die Seite
  3. Für neuen Artikel: Eine neue Markdown(.md)-Datei z.B. im _articles_meta/-Ordner erstellen und oben die Meta-Informationen ergänzen (siehe Beispiel hier)
  4. Generierte Seite sollte nun unter https://<DEIN-GITHUB-BENUTZERNAME>.github.io/open-online-explorer abrufbar sein

<Screencast folgt>

c) Zu einem anderen Thema arbeiten

<Screencast und Erklärung folgt>

Technischer Hintergrund & Glossar

  • git = Versionsverwaltungssoftware für Quelltexte, bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit
  • Github = Plattform, welche git anbietet sowie weitere Funktionen ergänzt
  • Github Pages = Funktion auf Github, welche das generieren von statischen Webseiten ermöglicht, Jekyll ist automatisch hierfür verfügbar (andere Generatoren ebenfalls nutzbar, aber dort muss manuell an anderer Stelle generiert werden)
  • Jekyll = Statischer Webseitengenerator, der aus Dateien eine statische Webseite (HTML) generiert
  • Markdown = Formatierungssprache, die sehr simpel daherkommt.
  • Repository = der Projektordner mit den Dateien und der gesamten Historie an Änderungen an diesen Dateien
  • Commit = Eine Änderung (neue Datei oder bearbeitete Datei) einreichen
  • Fork = Duplizieren eines Repositories
  • Merge = Eine Änderung “einpflegen” in ein Repository

Mehr zu Github erfahren:

Auf Grund der Komplexität des Themas werden hier weitere Screencasts vom Media Literacy Lab folgen.

 

Fragen? Anregungen? Kritik? Gerne in den Kommentaren posten! 🙂

Teaserfoto: Pixabay/CC0-Lizenz

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Lernende erstellen OER: Dokumentation des Panels auf dem OER-Fachforum https://medialiteracylab.de/lernende-erstellen-oer-dokumentation-des-panels-auf-dem-oer-fachforum/ https://medialiteracylab.de/lernende-erstellen-oer-dokumentation-des-panels-auf-dem-oer-fachforum/#respond Tue, 12 Apr 2016 13:48:08 +0000 https://medialiteracylab.de/?p=253 In Sichtweite zum Bundestags wurde am 1. März das OER Fachforum veranstaltet. Die Gäste erwartete ein vollgepacktes und umfangreiches Programm. Das Media Literacy Lab war Host für das Panel “Lernende erstellen OER”.  Die Folien der Präsentation können nun hier heruntergeladen werden: Folien-Download “Lernende erstellen OER” (PDF) Die gesamte Dokumentation inklusive einiger Videoaufnahmen der Hauptbühne findet […]

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In Sichtweite zum Bundestags wurde am 1. März das OER Fachforum veranstaltet. Die Gäste erwartete ein vollgepacktes und umfangreiches Programm. Das Media Literacy Lab war Host für das Panel “Lernende erstellen OER”.  Die Folien der Präsentation können nun hier heruntergeladen werden: Folien-Download “Lernende erstellen OER” (PDF)

Die gesamte Dokumentation inklusive einiger Videoaufnahmen der Hauptbühne findet sich hier: Dokumentation im Programm des OER-Fachforums

Ein runder Tisch mit den Referenten und Referentinnen des Panels. Über dem Tisch schwebt ein großer Luftballon in Buchstabenform, welcher den Tisch als Tisch "C" kennzeichnet.

Diskussionen nach dem Panel am dazugehörigen Thementisch. Foto von Thomas Trutschel, Photothek lizenziert unter CC BY 4.0

Mitwirkende des Panels

Matthias Andrasch, Media Literacy Lab, @m_andrasch (Host)

Dr. Lars Kilian, TU Kaiserslautern, Fachgebiet Pädagogik, @ReinerUser

User Generated Content als OER
Exemplarisch wird auf die Vor- und Nachteile bei der Gestaltung von OER (hier Podcasts) durch Studierende eingegangen und diskutiert.

Sabrina PenselWissenschaftliche Hilfskraft an der Universität zu Köln / M.A. Studierende Universität Bielefeld@sonnensicht

Das OER-Projekt Forschungspost – Studierende erzählen einander von ihrer Reise im Neuland Wissenschaft
Vorgestellt wird ein narratives und partizipatives Onlinemedium zum studentischen Erfahrungsaustausch über eigenständiges Forschen und Lernen an der Hochschule.

Prof. Dr. Friederike Siller, Technische Hochschule Köln, @FJoSiller

Offene Bildungsmaterialien – gemeinsam erarbeiten. OER als Gemeinschaftsprojekt beim Media Literacy Lab (MLAB).
Lernende arbeiten in einem kollaborativ-vernetzten Prozess an der Bearbeitung von Problemstellungen aus dem medienpädagogischen Feld. Die Materialien und Kursergebnisse bleiben im Netz einsehbar und können weiterentwickelt und verwendet werden.

Waldemar SobierojLehrer und Bildungsvisionär, @golfbar

E-Portfolios der Lernenden im Lernschrittkonzept = Ein Weg zu innovativen OER-Quellen für Lernende
Unter dem Aspekt der Vorbereitung auf lebensbegleitendes Lernen ist es erforderlich, Lernprozesse und -produkte zu dokumentieren und zu visualisieren. Durch E-Portfolio-Arbeit ergeben sich Chancen und Möglichkeiten, neue OER-Quellen zu erschließen.

Vielen Dank an alle Gäste und Referent*innen unseres Panels!

Titelfoto des Beitrags von Thomas Trutschel, Photothek lizenziert unter CC BY 4.0.

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Digitale Inklusion konkret: Wie in Düsseldorf ein offener Raum für inklusive Medienbildung entstand https://medialiteracylab.de/digitale-inklusion-ganz-konkret-wie-in-duesseldorf-offener-raum-fuer-inklusive-medienbildung-entstand/ https://medialiteracylab.de/digitale-inklusion-ganz-konkret-wie-in-duesseldorf-offener-raum-fuer-inklusive-medienbildung-entstand/#comments Mon, 04 Apr 2016 10:36:34 +0000 https://medialiteracylab.de/?p=231 Wer genau profitiert eigentlich von barrierearmer Kommunikationstechnik? Was gibt es für inklusive Ideen und Konzepte, um mit vielen unterschiedlichen Menschen über Medien in Austausch und Kontakt zu kommen? Von wem kann eigentlich wer etwas Lernen, wenn es um Einfachheit, Barrierenüberwindung und Nutzerfreundlichkeit geht? Das Projekt PIKSL versucht, diese Fragen konkret zu beantworten. Für Menschen mit […]

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Wer genau profitiert eigentlich von barrierearmer Kommunikationstechnik? Was gibt es für inklusive Ideen und Konzepte, um mit vielen unterschiedlichen Menschen über Medien in Austausch und Kontakt zu kommen? Von wem kann eigentlich wer etwas Lernen, wenn es um Einfachheit, Barrierenüberwindung und Nutzerfreundlichkeit geht?

Einige Menschen sitzen in einem Raum an Tischen vor Computern und arbeiten daran. An der Wand steht das PIKSL Logo

Das PIKSL Labor in Düsseldorf – Foto mit freundlicher Genehmigung vom PIKSL Labor (nicht unter freier Lizenz)

Das Projekt PIKSL versucht, diese Fragen konkret zu beantworten. Für Menschen mit und ohne Behinderungen bietet das Projekt Handlungsräume und Möglichkeiten an, um durch innovative Ideen Inklusion zu verwirklichen. Eine ganz konkrete Räumlichkeit für diese Möglichkeiten befindet sich im Düsseldorfer Stadtteil Flingern: Das PIKSL Labor. Es ist ein offener Ort der Begegnung, welcher allen offen steht und in welchem mehrere Computer-Arbeitsplätze mit Internetzugang kostenfrei zur Verfügung stehen. Wir durften uns im März einen persönlichen Eindruck vom PIKSL Labor machen, welches auf den ersten Blick wie eine hippe Start-Up-Agentur anmutet.

Was wird dort also nun konkret gemacht?

Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung leiten Senioren-Computerkurse

Mehrere Teilnehmende des Seniorenkurses lassen sich von einer PIKSL Expertin etwas am Computer erklären

Der Seniorenkurs im PIKSL Labor – Foto mit freundlicher Genehmigung vom PIKSL Labor (nicht unter freier Lizenz)

Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung nutzen das offene Angebot regelmäßig. Im PIKSL Labor werden sie als Expertinnen und Experten in eigener Sache ernst genommen, unterstützt und sie übernehmen selbst Verantwortung: So bieten einige der Nutzerinnen und Nutzer inzwischen Computerkurse für interessierte Seniorinnen und Senioren an. Die Kurse sind niederschwellig angelegt und richten sich inhaltlich nach den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden. Zu Kursbeginn werden die Wünsche Aller gesammelt und das spätere Kursprogramm gemeinsam erstellt. In diesem Setting lernen Menschen mit und ohne Behinderungen voneinander. Bei einem der Kurse wurde das PIKSL Team vom WDR begleitet. Der Beitrag ist derzeit auf der PIKSL Startseite verlinkt.

Zu den weiteren Programmpunkten im PIKSL Labor zählen Retro-Game-Nächte sowie diverse Kurse zu Themen wie Office Anwendungen, Einkaufen im Internet, Fotografie mit dem Smartphone und vielem mehr. Man kann aber auch einfach auf einen Kaffee vorbeischauen. Die Räumlichkeiten des PIKSL Labors in Düsseldorf bieten einen offenen Ort der Begegnung. Jede interessierte Person kann das PIKSL Labor besuchen und die Computer und Gerätschaften, sowie den Ruhebereich nutzen. So entstehen aus der menschlichen Nähe heraus innovative Begegnungsmöglichkeiten im digitalen und im physischen Sinne.

Weiterhin versucht das PIKSL Labor, die professionelle Reduzierung von Komplexität als Dienstleistung bei der Produktentwicklung zu etablieren. Die Laborantinnen und Laboranten bieten Firmentrainings an, in denen in interdisziplinären und inklusiven Gruppen gemeinsam an Problem- und Fragestellungen in Bezug auf konkrete Produkte gearbeitet wird.

Das PIKSL Prinzip

Das Projekt PIKSL wurde von der Gesellschaft in der Gemeinde leben gGmbH (IGL) aus Düsseldorf mit dem Ziel ins Leben gerufen, moderne Informationstechnologie für Menschen mit geistiger Behinderung zugänglich zu machen.

Das Konzept des Labors und die Räumlichkeiten wurden gemeinsam mit den späteren Nutzerinnen und Nutzern entwickelt. So konnten vielfältige Ansprüche und Wünsche in das Setting dieses offen gestalteten Raumes integriert werden. Im PIKSL Labor wird soziale Vernetzung und interdisziplinäre Kommunikation ermöglicht.

Dem PIKSL Konzept liegt das Prinzip zugrunde, dass Menschen mit Behinderung einen Teil zur Lösung von Problemen leisten können und nicht selbst als Problem behandelt werden.

Besonders Menschen mit Behinderung sind täglich mit Hürden und Barrieren konfrontiert und müssen diese bewältigen. Sie sind also Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet, die uns am besten zeigen können, wie und wo Komplexität reduziert werden muss.

Unser Fazit

die Besuchergruppe vom Medialiteracylab lächelt gemeinsam mit dem PIKSL Team in die Kamera

Das Media Literacy Lab zu Besuch im PIKSL Labor – Foto mit freundlicher Genehmigung vom PIKSL Labor (nicht unter freier Lizenz)

„Nicht ohne uns über uns!“ – so lautet einer der Grundsätze von Inklusion. Dieses Motto wird im Projekt PIKSL und im PIKSL Labor durchgehend spürbar. In diesem offenen Raum wird neben dem inklusiven Charakter auch eine schöne Lernatmosphäre geschaffen, die uns als Team vom Media Literacy Lab beeindruckt hat. Das PIKSL Labor arbeitet an der Schnittstelle von Heil- und Medienpädagogik und ist ein beeindruckendes Beispiel für ressourcenorientiertes Denken, Lernen und Arbeiten. Bei PIKSL wird in inklusiven, offenen Settings von und miteinander gelernt und gelebt.

Das beachtliche dabei: Digitale Inklusion wird im PIKSL Labor greifbar. Neben Fragen zur Bedienung von Computerprogrammen geht es eben auch um Fragen der Selbstbestimmung, der Teilhabe und um das Etablieren von offenen Räumen.

Unser Tipp: Wenn ihr mal in Düsseldorf seid, schaut auf jeden Fall mal auf einen Kaffee vorbei! Die Wegbeschreibung zum PIKSL Labor findet ihr hier.

Vielen Dank an die PIKSL-Experten Elisabeth, Christoph und Demir sowie den PIKSL-Angestellten, die uns Rede und Antwort standen für alle unsere Fragen!

Links:

Dem PIKSL Team folgen: Twitter, Facebook
Wissenschaftlicher Forschungsbericht zum PIKSL Labor der Uni Siegen.

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name der Urheber soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Judith Vitek und Matthias Andrasch für Media Literacy Lab (medialiteracylab.de). Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken finden sich direkt bei den Abbildungen. Datum der Erstellung: 04. April 2016.

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Media Literacy Lab auf dem OER-Festival und OER-Fachforum in Berlin https://medialiteracylab.de/media-literacy-lab-auf-dem-oer-festival-und-oer-fachforum-berlin/ https://medialiteracylab.de/media-literacy-lab-auf-dem-oer-festival-und-oer-fachforum-berlin/#respond Tue, 23 Feb 2016 18:22:26 +0000 https://medialiteracylab.de/en/?p=130 Vorfreude! Das Team des Media Literacy Labs wartet voller Spannung auf das OER-Festival (#OERde16), welches vom 28. Februar bis 1. März in Berlin stattfinden wird. Ab Sonntag warten zahlreiche spannende Programmpunkte, Sessions, Workshops und Vorträge auf alle Menschen, die sich mit der Thematik Open Educational Resources (Was ist/sind OER?) beschäftigen. Neben dem Barcamp OER-Camp (28. […]

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Vorfreude! Das Team des Media Literacy Labs wartet voller Spannung auf das OER-Festival (#OERde16), welches vom 28. Februar bis 1. März in Berlin stattfinden wird. Ab Sonntag warten zahlreiche spannende Programmpunkte, Sessions, Workshops und Vorträge auf alle Menschen, die sich mit der Thematik Open Educational Resources (Was ist/sind OER?) beschäftigen. Neben dem Barcamp OER-Camp (28. und 29. Februar) finden der OER-Award sowie das OER-Fachforum (Dienstag, 1. März) statt. Wir werden auf dem OER-Fachforum das Panel “Lernende erstellen OER” hosten und haben dafür kompetente Panelgäste gewinnen können. Worum wird es im Panel gehen? Wer sind die Gäste?

Panel “Lernende erstellen OER” auf dem OER-Fachforum

Das Team vom Media Literacy Lab hat die Moderation und Organisation des Panels “Lernende erstellen OER” übernommen. Dieses findet am Dienstag, 1. März um 13 Uhr statt. Anschließend findet um 14 Uhr ein Thementisch zum selben Thema statt, wo die Besucherinnen und Besucher mit den Expertinnen und Experten gemeinsam über das Panelthema diskutieren können.

Wir werden insbesondere folgende Fragestellung bearbeiten:

Was passiert, wenn Lernende in eher geschlossenen Bildungsinstitutionen wie der Schule oder der Hochschule vor die Herausforderung gestellt werden, ihre eigenen Arbeiten unter einer freien Lizenz weltweit verfügbar zu machen? Wie können Lehrende mit der Problemstellung umgehen, dass die OER-Erstellung eventuell von Lernenden als Zwang angesehen wird und/oder verpflichtend durchgeführt werden muss? Oder existiert diese Problemstellung in der Praxis nicht? Welche Erfahrungen wurden hierbei in den jeweiligen Projekten gemacht?

Für das einstündige Panel konnten wir folgende Inputgeberinnen und Inputgeber gewinnen, auf deren Antworten und Einschätzungen wir uns jetzt schon sehr freuen. Die Inputgeberinnen und Inputgeber haben allesamt bereits Erfahrungen mit Projekten gemacht, in welchen Lernende selbst OER erstellt haben.

  • Dr. Lars Kilian, TU Kaiserslautern, Fachgebiet Pädagogik, @ReinerUserUser Generated Content als OERExemplarisch wird auf die Vor- und Nachteile bei der Gestaltung von OER (hier Podcasts) durch Studierende eingegangen und diskutiert.
  • Sabrina PenselWissenschaftliche Hilfskraft an der Universität zu Köln / M.A. Studierende Universität Bielefeld@sonnensichtDas OER-Projekt Forschungspost – Studierende erzählen einander von ihrer Reise im Neuland WissenschaftVorgestellt wird ein narratives und partizipatives Onlinemedium zum studentischen Erfahrungsaustausch über eigenständiges Forschen und Lernen an der Hochschule.
  • Prof. Dr. Friederike Siller, Technische Hochschule Köln, @FJoSillerOffene Bildungsmaterialien – gemeinsam erarbeiten. OER als Gemeinschaftsprojekt beim Media Literacy Lab (MLAB).Lernende arbeiten in einem kollaborativ-vernetzten Prozess an der Bearbeitung von Problemstellungen aus dem medienpädagogischen Feld. Die Materialien und Kursergebnisse bleiben im Netz einsehbar und können weiterentwickelt und verwendet werden.
  • Waldemar SobierojLehrer und Bildungsvisionär, @golfbarE-Portfolios der Lernenden im Lernschrittkonzept = Ein Weg zu innovativen OER-Quellen für LernendeUnter dem Aspekt der Vorbereitung auf lebensbegleitendes Lernen ist es erforderlich, Lernprozesse und -produkte zu dokumentieren und zu visualisieren. Durch E-Portfolio-Arbeit ergeben sich Chancen und Möglichkeiten, neue OER-Quellen zu erschließen

Das Panel im Überblick: Programmpunkt Pac13 OER-Fachforum “Lernende erstellen OER”
Datum: Dienstag, 1.3.2016 – 13:00 Uhr Panel, 14:00 Uhr Thementisch
Ort: Landesvertretung Schleswig-Holstein, In den Ministergärten 6-8, 10117 Berlin (nahe Potsdamer Platz).

Anmeldung und weitere Infos: OER-Fachforum 2016 (Veranstaltungsseite)

Wir freuen uns auf alle Besucherinnen und Besucher!

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openTransfer CAMP Inklusion München “Digitale Barrierefreiheit und virtuelle Sozialräume” #otc16 https://medialiteracylab.de/opentransfer-camp-inklusion-muenchen-digitale-barrierefreiheit-und-virtuelle-sozialraeume-otc16/ https://medialiteracylab.de/opentransfer-camp-inklusion-muenchen-digitale-barrierefreiheit-und-virtuelle-sozialraeume-otc16/#respond Tue, 09 Feb 2016 10:15:05 +0000 https://medialiteracylab.de/?p=198 Wie setzt man Inklusion im Netz um? Wie steht es um die Digitale Barrierefreiheit in Deutschland? Und welche Ideen und Projekte existieren derzeit hierzu? In München traf sich ein bunter Mix aus Teilgebenden auf dem openTransfer Barcamp, um diese Fragen zu klären. In diesem Beitrag möchten wir kurz berichten, welche Session wir auf dem Barcamp […]

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Wie setzt man Inklusion im Netz um? Wie steht es um die Digitale Barrierefreiheit in Deutschland? Und welche Ideen und Projekte existieren derzeit hierzu? In München traf sich ein bunter Mix aus Teilgebenden auf dem openTransfer Barcamp, um diese Fragen zu klären.

In diesem Beitrag möchten wir kurz berichten, welche Session wir auf dem Barcamp moderiert haben. Außerdem widmen wir uns in diesem Beitrag der grundsätzlichen Frage aus der Session von Cinderella Glücklich: Ist Barrierefreiheit (un-)möglich?

Unsere Session: Projektidee – Multimediale Steckbriefe zu Barrierefreiheit als OER (Open Educational Resources)

Das Thema Inklusion bzw. „Digitale Inklusion“ beschäftigt auch das Team vom Media Literacy Lab schon seit längerer Zeit, denn nur ohne digitale Barrieren können offene Lern-Angebote für alle verfügbar sein. Dieser offene Zugang ist eines der großen Ziele von Projekten im Media Literacy Lab (siehe auch Mission Statement).

Bei dem Thema Barrierefreiheit im Netz handelt es sich um ein komplexes Thema, welches schon seit mehreren Jahren von vielen Akteuren vorangetrieben wird und eng mit der technischen Umsetzung, aber auch der redaktionellen Ausgestaltung von Online-Angeboten verknüpft ist. Was macht beispielsweise eine barrierefreie Webseite aus? Worauf müssen wir achten und was ist besonders wichtig? Und wer profitiert überhaupt konkret von barrierefreien Webseiten? Um diese Fragen anzugehen, haben wir im Vorfeld der Veranstaltung eine Projektidee ausgearbeitet, welche wir in einer Session vorgestellt und diskutiert haben.

Um das Problem zu lösen, dass Barrierefreies Webdesign oft mit langen, trockenen und gesichtslosen Kriterienkatalogen verbunden ist (wie zum Beispiel die Web Content Accessibility Guidelines und die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung), hatten wir die Idee multimediale Steckbriefe, zu entwerfen. Die Steckbriefe basieren auf dem Konzept sogenannter Personas, die für Programmiererinnen und Programmierer fiktive Personen, die ihre Webseite nutzen, beschreiben, damit sie die potenziellen Nutzerinnen und Nutzer besser kennenlernen können. Somit wird ihnen klarer, für wen sie die Webseite entwickeln und welche speziellen Anforderungen seitens der Menschen, die sich im Internet bewegen, existieren. Für eine Persona gibt es eine Beschreibung mit Stärken, Interessen und Schwächen. So kann man auch in der Entwicklung einer Webseite mit den Persona argumentieren und sie werden greifbarer als theoretische, technische Standardlisten, in denen ebenfalls Anforderungen an die Webseite beschrieben sind.

Unsere Personas in den Steckbriefen haben ganz eigene Vorstellungen, was das Internet ihnen bieten muss und was die wichtigsten Punkte für ein barriereärmeres Internet sind. Mit den Steckbriefen sollen auch wesentliche Links zum Testen der Anwendungen und passende Videos eingebunden werden, um das Erleben der Webinhalte aus Sicht der vorgestellten Person nachvollziehbar zu machen und alternative Navigationen zu erfahren und erfassen. So können unsere Eingangsfragen beantwortet werden: Was macht eine barrierefreie Webseite aus, worauf müssen wir achten und was ist besonders wichtig? Und wer hat überhaupt etwas von barrierefreien Webseiten?

Mit unseren multimedialien Steckbriefen sollen Interessierte also besser verstehen und entdecken, wie sich das Internet für Menschen mit besonderen Anforderungen darstellt, welche technischen Hilfsmittel es gibt und wie diese funktionieren. Wir möchten schnelle, einfache Wege zu Testtools und Anwendungen aufzeigen, so dass nicht nur für Web-Entwicklerinnen und Entwickler, sondern auch Mitarbeitende, bspw. von freien Trägern oder Vereinen, durch einfache Erklärungen ihre Seiten besser verstehen und testen können. Ziel ist es, das Verständnis für die große Bedeutung von Barrierefreiheit im Internet zu erhöhen, erfahrbar zu machen und die Digitale Barrierefreiheit allgemein voran zu bringen.
Die Steckbriefe sollen unter einer offenen und freien Lizenz veröffentlicht werden im Sinne der Open Educational Resources.

Von den Teilgeberinnen und Teilgebern bekamen wir viele Tipps und konstruktive Kritik, wie wir unsere Idee umsetzen können. Das Fazit: Wir müssen unsere Zielgruppe klarer definieren, aber die „Personas als Einstiegsdroge“ für Programmier-Anfängerinnen und Anfänger aber auch allgemein interessierten Personen werden dringend gebraucht! Den Link zu unserer Sessiondokumentation findet ihr hier.

Wir möchten uns bei unseren Teilgeberinnen und Teilgebern sehr für das Feedback bedanken !

Session: Ist Barrierefreiheit (un-) möglich?

Besonders interessant fanden wir die Session von Cinderella Glücklich, in der grundsätzlich die Frage diskutiert wurde, ob Barrierefreiheit (un-)möglich sei. Hintergrund ihrer Session-Idee waren persönliche Erfahrungen auf einer Konferenz, bei der schon vieles bedacht wurde bei der Planung, aber eben trotzdem noch Barrieren vorhanden waren. Wie zum Beispiel ein nichtbeheizter Toilettenraum, welcher Menschen mit Spastiken vor enorme Probleme stellen kann.

Die ersten Kommentare waren dahingehend auch eher pessimistisch: „Barrierefreiheit ist unmöglich, Menschen haben viel zu viele unterschiedliche Bedürfnisse” Der Teilgeber beschreibt eine Person, für die zum Beispiel der Geruch von Deo oder Haarspray eine Barriere darstellt, um mit anderen Menschen in einem geschlossenen Raum zu sein. Für diese Person könne schließlich nicht die Deo Nutzung allgemein verboten werden. „Was für die Einen barrierefrei bedeutet, stellt für andere Menschen eine neue Barriere dar.” Beispielsweise sind die taktilen Bodenindikatoren, die die Sicherheit und Mobilität blinder und sehbehinderter Menschen im öffentlichen Raum verbessern, für Rollstühle ein Hindernis.

Sind das klare Argumente dafür, dass Barrierefreiheit unmöglich ist? Barrierefreiheit ist möglich – nur nicht sofort. Auch hierfür fanden wir Argumente. Ein Teilgeber fand, dass mit mehr Geld alles möglich sei. Eine weitere Sichtweise ist, dass hierfür einen Gesinnungswechsel in der Gesellschaft, in welcher Effizienz leider noch im Vordergrund zu stehen scheint, nötig wäre. Hierfür schlug das Publikum vor: „Lasst uns nicht mehr von Inklusion oder Ähnlichem reden. Wir machen einfach Sachen für ALLE!”

Das Thema Inklusion ist durchgängiges Prinzip und kann nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Ein Gesinnungswandel in den Köpfen der Menschen der gesamten Gesellschaft ist nötig, und das ist ein Prozess. Somit lautet unser persönliches Fazit dieser Session: Weiter machen, aufklären, Augen öffnen und immer bei sich selbst anfangen – dann ist Barrierefreiheit möglich!

Wir haben viel gelernt, durften an Erfahrungen teilhaben und haben tolle Kontakte geknüpft- danke an die Organisatorinnen und Organisatoren des openTransfer CAMPs!

Links

Im Vorfeld des OTC 16 wurde eine Blogparade zur Frage “Wie kommt Barrierefreiheit im Netz voran?” gestartet. Alle Beiträge zur Blogparade findet ihr hier.

Die offizielle Nachlese von OpenTransfer findet ihr hier.

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Artikel (Text) ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz. Der Name der Urheber soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Judith Vitek und Matthias Andrasch für Media Literacy Lab (medialiteracylab.de). Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken finden sich direkt bei den Abbildungen.

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Inclusioncamp Hamburg 2015 https://medialiteracylab.de/inclusioncamp-hamburg-2015/ https://medialiteracylab.de/inclusioncamp-hamburg-2015/#respond Thu, 14 Jan 2016 18:30:11 +0000 https://medialiteracylab.de/en/?p=32 In public debates, Inclusion is well known as an important keyword. We also ask ourselves, how Open Learning can be realised in an inclusive society. Therefore we, Matthias and Judith, participated in the Inklusionscamp in Hamburg, where people of different fields met to talk about inclusive learning and inclusive living as well as to learn […]

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In public debates, Inclusion is well known as an important keyword. We also ask ourselves, how Open Learning can be realised in an inclusive society.

Therefore we, Matthias and Judith, participated in the Inklusionscamp in Hamburg, where people of different fields met to talk about inclusive learning and inclusive living as well as to learn from and with each other. Society as a whole is in charge of the realisation of inclusion and we also want to educate ourselves in this topic. Our special interest at the barcamp were the sessions in the subject area of digital inclusion. Hereinafter we shortly describe our two favourite sessions.

Session 1: Inclusion in media

I mostly enjoyed Michael’s Session entitled Inclusion in Media. At first we discussed, what Inclusion implies for us. The participants mentioned for example unconditional participation from the beginning, living with each other, treating one another respectfully and diversity.

Not to handle people with disabilities with kid gloves is in our opinion also an important aspect of inclusion, which was mentioned in the session.

Background of the session is the notice, that in media people with disabilities are often presented biased. The webpage leidmedien.de describes and discusses this topic in detail. Michael collected some positive examples for reports about disabilities in media: The broadcast selbstbestimmt! (MDR), the magazine Sehen statt Hören (BR) and the broadcasts 37 Grad , Menschen unter uns and Schau in meine Welt. All these broadcasts report on the topic of disabilities without stigmatizing.

The group distinguished if you report on the topic disabilities it is particularly important to not focus disability and to let people with disabilities participate and cooperate in the whole process. Michael also points out that you should not loose humour – though there is a fine line between humour and making fun. His advice: Always and necessarily talk to the people, ask them about their opinion and let them decide.

Unfortunately these shows are broadcast in marginal times – very late in the evening, at night or on Sunday mornings at eight. Accordingly, their range of influence is low and only those people who are anyway interested in the theme are reached. They record the shows or search particularly for them in the online media centers.

Television transmitters seem to prefer broadcasting other contents at the primetime. The inclusive contents haven’t completely arrived at television yet.

A visual report of the session you find here.

 

Session 2: #EdisLondon

The touching second session was #EdisLondon hosted by the wonderful Edi and his friend Laura. They told about a shared trip to London and remembered the barriers and funny everyday life happenings in the life of a deaf-blind person. Laura translates our questions for Edi in Lormen – even seeing that, was a great experience.

 

We were also impressed how they communicated their trip over Twitter using #edislondon. Their experiences have been made accessible for a new potential audience. You can read about their experiences in London on Twitter: Twitter-Suche nach #edislondon.

 

This example also shows, how communication tools like Twitter can set a focus on special challenges of deaf-blind persons and how you can easily get an insight of other peoples everyday life.

Thank you!

 

We would also like to thank all the participants of our session. We brainstormed the idea of an accessible open online course on the topic of digital inclusion

You find the the records of all sessions here.

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Winner of the Open Education Europe Teachers Contest! https://medialiteracylab.de/winner-of-the-open-education-europe-teachers-contest/ https://medialiteracylab.de/winner-of-the-open-education-europe-teachers-contest/#respond Tue, 29 Dec 2015 18:34:54 +0000 https://medialiteracylab.de/en/?p=37 It’s the end of the year and we are very pleased with having won the Open Education Europa Teachers Contest with our Media Literacy Lab #14 Kurs (“Kinderzimmer-Productions”). The jury states the reason for the decision as follows: “[MLAB] was finally selected for its clearly innovative approach—comprising twenty-first-century ‘maker’ skills, encouraging virtual collaboration among students, […]

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It’s the end of the year and we are very pleased with having won the Open Education Europa Teachers Contest with our Media Literacy Lab #14 Kurs (“Kinderzimmer-Productions”). The jury states the reason for the decision as follows:

“[MLAB] was finally selected for its clearly innovative approach—comprising twenty-first-century ‘maker’ skills, encouraging virtual collaboration among students, and for the commitment to seeing students as the producers of OERs. We had thought of good practices at the level of teachers—Media Literacy Lab reminded us all that the future depends on developing students as producers of learning.”

According to this, this price is not only an award for the Media Literacy Lab Team, but primary an award for the community and the participants of our open online courses.

Our special thanks go to all participants of the courses, who have made our courses possible with their collaboration. It was our pleasure to work and learn with and from you in the past two courses.
The Team Media Literacy Lab wishes you a pleasant end of the year and is looking forward to 2016 with you!

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Gewinn des Open Education Europa Teachers Contest! https://medialiteracylab.de/gewinn-des-open-education-europa-teachers-contest/ https://medialiteracylab.de/gewinn-des-open-education-europa-teachers-contest/#respond Tue, 29 Dec 2015 18:34:12 +0000 https://medialiteracylab.de/?p=35 Wir freuen uns zum Jahresende besonders, da wir mit dem Media Literacy Lab #14 Kurs (“Kinderzimmer-Productions”) den Open Education Europa Teachers Contest gewonnen haben. Die Begründung der Jury lautet wie folgt: “[MLAB] was finally selected for its clearly innovative approach—comprising twenty-first-century ‘maker’ skills, encouraging virtual collaboration among students, and for the commitment to seeing students […]

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Wir freuen uns zum Jahresende besonders, da wir mit dem Media Literacy Lab #14 Kurs (“Kinderzimmer-Productions”) den Open Education Europa Teachers Contest gewonnen haben. Die Begründung der Jury lautet wie folgt:

“[MLAB] was finally selected for its clearly innovative approach—comprising twenty-first-century ‘maker’ skills, encouraging virtual collaboration among students, and for the commitment to seeing students as the producers of OERs. We had thought of good practices at the level of teachers—Media Literacy Lab reminded us all that the future depends on developing students as producers of learning.”

Dementsprechend ist der Gewinn nicht nur eine Auszeichnung für das Team des Media Literacy Lab, sondern zuallererst ein Preis für die Community und die Teilnehmenden in den offenen Online-Kursen:

Unserer Dank gilt an dieser Stelle allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kurse, die mit ihrer Mitarbeit und ihrem Mitwirken die Kurse ermöglicht und bereichert haben. Es war uns eine große Freude mit euch in den vergangenen beiden Kursen gemeinsam zu arbeiten sowie mit und voneinander zu lernen!

Das Team des Media Literacy Lab wünscht einen entspannten Jahresausklang und wir blicken voller Vorfreude auf das Jahr 2016 mit euch!

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